Evangelische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe

"Unser tägliches Brot gib uns heute." (Matthäus 6, 11)

Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. In 79 Ländern rund um den Globus hilft es armen und ausgegrenzten Menschen, aus eigener Kraft ihre Lebenssituation zu verbessern. Zentraler Schwerpunkt der Arbeit ist die Ernährungssicherung. Daneben setzt sich das Hilfswerk aber auch für die Förderung von Bildung und Gesundheit, den Zugang zu Wasser, die Stärkung der Demokratie, die Achtung der Menschen­rechte, die Sicherung des Friedens sowie die Bewah­rung der Schöpfung ein. Wesentliches Merkmal der Projektarbeit ist die enge und kontinuierliche Zu­sammenarbeit mit lokalen, oft kirchlichen Partneror­ganisationen. Brot für die Welt hilft allen Menschen, unabhängig von ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit. In erster Linie profitieren jedoch die besonders armen Bevölkerungsgruppen.

Brot für die Welt erhielt 2016 Finanzmittel in Höhe von 273,5 Millionen Euro. Die Spenden- und Kollektenein­nahmen beliefen sich auf 61,8 Millionen Euro. Bei den Nachlässen wurden 4,4 Millionen Euro eingenommen, bei den Bußgeldern belief sich das Ergebnis auf 0,4 Milli­onen Euro. Die Beiträge Dritter, in erster Linie staatliche und kirchliche Mittel, erreichten 199,1 Millionen Euro. Davon stammten 141,0 Millionen Euro (51,5 Prozent) aus Bundesmitteln und 54,4 Millionen Euro (19,9 Prozent) von den Landeskirchen. Die sonstigen Erträge von 5,7 Millionen Euro setzten sich im Wesentlichen aus Rück­zahlungen aus Projektförderungen zusammen.

Die Gesamtaufwendungen lagen 2016 bei 270,3 Millionen Euro. Mit 218,6 Millionen Euro stellt die Projektförderung dabei den Löwenanteil dar. Für die Pro­jektbegleitung wurden 18,3 Millionen Euro eingesetzt, für Kampagnen-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit 9,9 Millionen Euro. Die Werbe- und Verwaltungsausgaben lagen bei 23,6 Millionen Euro und machten somit nur 8,7 Prozent der Gesamtaufwendungen aus.

Mittelverwendung* Prozent
Projektförderung
80,8
Projektbegleitung
6,8
Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit
3,7
Verwaltungsaufgaben
6,5
Öffentlichkeitsarbeit
2,2

 

Neu bewilligt wurden 2016 weltweit 619 Projekte mit ei­nem Gesamtvolumen von 239,4 Millionen Euro.

Projekt- und Programmförderung Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst*
Region Bewilligte Projekte Mio. EUR
Afrika
203
85,9
Asien/Pazifik
191
75,5
Lateinamerika/Karibik 119 40,7
International
93
34,3
Europa 13 3,2
Insgesamt 619 239,6

* Quelle: Jahresbericht 2016 von Brot für die Welt.

 

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist die humanitäre Hilfs­organisation der evangelischen Kirchen in Deutschland. Sie hilft seit über 60 Jahren Überlebenden von Natur­katastrophen ebenso wie Opfern von Krieg oder Ver­treibung – unabhängig von deren Nationalität, Religion oder Volkszugehörigkeit. Neben der unmittelbaren So­forthilfe engagiert sie sich beim Wiederaufbau und in der Katastrophenvorsorge.

Die Gesamteinnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe lagen 2016 bei 59,4 Millionen Euro. 35,5 Prozent der Ein­nahmen (21,1 Millionen Euro) stammten aus Spenden. 50,6 Prozent (30,1 Millionen Euro) stammten aus öffent­lichen Mitteln. Beiträge Dritter trugen mit 7,0 Prozent (4,1 Millionen Euro) zu den Einnahmen bei. Es wurden 140 Projekte weltweit realisiert.

Internationale Projektförderung der Diakonie Katastrophenhilfe*
Region Anzahl Projekte Mio. EUR
Afrika
54
19,2
Asien
40
26,6
Amerika
25
7,7
Europa
13
5,2
International
8
1,0
Insgesamt
140
59,7

* Quelle: Jahresbericht 2016 der Diakonie Katastrophenhilfe.

  • Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (PDF)

    Upload am: 20.07.2018


EKD Logo
Evangelische Kirche in Deutschland
Copyright 2018 Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) | Datenschutz | Impressum
Publikationsdatum dieser Seite: 06.12.2018 13:24